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Kalte Güsse und Formel 1 Am 27. August fand in Weißenhorn ein Radrennen statt. Trotz miserablem Wetter gab es spannendes zu erleben: Der letzte Sonntag im August. Das könnte ein schöner Tag für einen gemütlichen Radausflug mit Beiprogramm sein, dachten sich Udo Schwarzmann und Franz Schmid im Laufe der Woche. Also auf nach Weißenhorn, wo bei einem Radrenntag auch Schwäbische Meisterschaften ausgetragen werden sollten. Es sollte ein gemütlicher Tag werden. Also fuhren die beiden so rechtzeitig zu Hause los, dass sie mit ihren 18 bzw. 10 km Anfahrtsstrecke rechtzeitig um 14.00 Uhr zum Start des Hauptrennens in der Stadt eintrafen. Am Rande der Altstadt warteten schon die Profis und höherklassigen Amateure auf ihren Einsatz. |
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Als das Rennen anfing, nahte schon das Unheil heran: eine schwere Gewitterfront zog auf. Udo Schwarzmann und Franz Schmid suchten Schutz und eine Überlebensration am Würstchenstand. Die armen Rennfahrer mussten ihre Runden drehen. Den Zuschauern blieb beinahe die Wurst im Halse stecken, wenn sie sahen, wie schnell und dicht die Fahrer trotz des Weltuntergangswetters an ihnen vorbeischossen. Ganz schön spannend für einen Normalradfahrer!. |
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Im gegenüberliegenden Kebapsalon „Alibaba“ interessierte das Spektakel vor der Haustüre höchstens in der Werbepause: Die ganze Belegschaft und die Türkischen Kunden klebten vor dem Fernseher. Aus Istanbul wurde das Formel-1-Rennen übertragen. Draußen zeigten die Organisatoren Mitgefühl und unterbrachen die wilde Fahrrad-Jagd. Allmählich klarte der Himmel auf, das Rennen wurde fortgesetzt. Den Schlussspurt und die Siegerehrung konnten die Fahrer trocken absolvieren. |
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