Der Lone entlang

Am Sonntag den 09.07. fand eine gemütliche Radtour entlang der Lone statt. Schon im Zug war die Stimmung der 11 Teilnehmer sehr gut. Auch wenn wir uns eine Kritik über die Stadt Ulm anhören mussten. Radlern die von der Nordsee nach Biberach fuhren und mit dem Zelt unterwegs waren, mussten erstaunt feststellen, dass es in Ulm keinen Zeltplatz gibt. Wir wünschten Ihnen trotzdem eine gute Rückreise mit dem Zug.
Von Amstetten aus fuhren wir zum Quelle nach Urspring. Anschließend radelten wir über Lonsee und Westerstetten in den wunderschöne Lonetal. In dem Teil bis Hürben gibt es nur die Lone, Wiesen, rechts und links Wälder und den teilweise geteerten, ansonsten gut geschotterten Radweg. Am Fohlenhaus rasteten wir. Die erst vor einigen Jahren erbaute Hütte und der Grillplatz luden zur Rast ein. Ein Teilstück der Lone wurde in diesem Bereich renaturiert. Sie schlängelt sich durch die gesammte Breite des Tales und lässt gerade noch Platz für einen Fuß und Radweg. Auf einem Kiesstreifen am Ufer sammelten sich fast 100 Schmetterlinge in allen Farben.
Hier trafen wir auf die ADFC-Gruppe aus Günzburg. Alexander Bedetzko führte 14 Radler von Günzburg über Leipheim und Langenau zu unserem Treffpunkt. Gemeinsam fuhren wir bei leicht bedecktem Himmel zur Charlottenhöhle nach Hürben. Nach dem Mittagessen radelten wir über Burgberg nach Sontheim an der Brenz. Der Zug brachte uns nach Ulm zurück. Den Günzburgern wünschten wir eine gute und pannenfreie Heimfahrt. Die 56 km lange Tour flußabwärts, daher meistens leicht bergab und ohne nennenswerte Steigung (max 10m hoch) war für alle ein gemütlicher Radelausflug in sehenswerter Landschaft mit viel Natur pur. [Robert Burkhardt]
 

Fesper in der Grillhütte
Fußbad für gestreßte Füße
Grillstelle am Folenhaus
Lonequelle
Lonequelle
Radler aus Günzburg stoßen zu uns
Radweg im Lonetal
Sonnenbad

Fotos: (c) Robert Burkhardt, 2006

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